Am Donnerstag, den 19. März haben unsere Greenkeeper wegen der Wetterprognose kurzfristig angefangen, die Grüns 10 bis 18 zu aerifizieren. Am Montag folgen die Grüns der Bahnen 1 bis 10.
Daher sind bis auf Weiteres die WIntergrüns dort zu nutzen, wo keine Fahnen auf den Sommergrüns stecken. Head-Greenkeeper Niklas Löhr weiß, dass unsere Mitglieder und Gäste bei dem schönen Wetter lieber auf die Sommergrüns spielen würden, bittet aber um Verständnis. „Das Aerifizieren ist bei den Golfern keine beliebte Maßnahme, ist aber notwendig, um die Spielqualität über die Saison zu erhalten. Leider ist das eine Arbeit, die stark vom Wetter abhängig ist, auf das wir im Zweifel kurzfristig reagieren müssen.“
Durch wiederkehrende Witterungseinflüsse und Belastungen verdichtet sich die Grasnarbe immer mehr. Dadurch gelangt weniger Wasser an die Wurzeln, es staut sich stattdessen auf dem Rasen. Das Gras verkümmert, während Moos und Unkräuter sich mehr und mehr ausbreiten. Beim Aerifizieren gelangen Nägel oder Spoons bis zu zehn Zentimeter tief in den Boden und sorgen dafür, dass er belüftet wird.
Das Aerifizieren bringt eindeutige Vorteile für den Zustand und für die Belastbarkeit des Rasens mit sich. Es werden die Wasserinfiltration und der Gasaustausch erhöht, was bedeutet, dass Wasser und Sauerstoff besser an die Wurzeln gelangen können. Zudem dient es der Filzreduzierung. Beides steigert die Vitalität der Gräser. Die mit Sand verfüllten Löcher sorgen für eine bessere Struktur des Bodens und lockern diesen.
Selbstverständlich sind wir bemüht, die Beeinträchtigungen so gering, wie möglich zu halten. Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die Greenkeeper. Je ungestörter diese arbeiten könne, desto schneller ist die Maßnahme beendet.

